Die Charaktere




Angor

Angor ist Lateinisch und leitet sich von dem Wort angustia (die Enge, das Würgen) ab. Es trägt die Bedeutung der diffusen Angst, die nicht konkretisiert werden kann. Er ist der Bruder des Teufels Recedere! Aus derselben Energie entstanden bildet er mit seinem Erscheinungsbild den Gegenpol zu Rece, obwohl er ebenso das Böse verkörpert wie er. Mit seinem engelsgleichen, leuchtenden Aussehen und seiner trügerischen, listigen Art, war es ihm leicht, Mias Großmutter Emilia zu verführen und sie für immer an sich zu binden. So nahm die große Geschichte ihren Lauf.



Walter/Walt

Walter ist ein althochdeutscher Name aus dem Mittelalter und bedeutet "Herrscher der Armee". Walter ist Ainas Vater. Er hat seine Tochter quasi allein und mit sehr viel Liebe großgezogen. Er ist ein friedlicher, sehr gelassener, liebevoller Mensch, der immer nur das Gute in seinem Gegenüber sieht. In Rece jedoch sieht er das, was er wirklich ist: Den Teufel. Im Laufe der Geschichte ändert sich sein Name durch eine Identitätsänderung in Walt.


Alva

Der Name Alva kommt aus dem Skandinavischen "Alvar" und bedeutet "Naturgeist". Sie ist Walters Freundin. Alva ist ein sehr naturverbundener Mensch und lebt im "Glüher", dem angrenzenden Wald der Stadt, in der sich die gesamte Geschichte abspielt. Sie ist sehr spirituell, weise und verfügt über ein tiefes Wissen und Verständnis. Sie hilft Aina sowie Mia ihre Wege zu finden.





Vhan Develiér

Vhan taucht in der Geschichte immer wieder meist im Hintergrund als Nebenfigur auf, doch die Bedeutung seiner Rolle wächst im Verlauf der Geschichte immer mehr. Vhan ist der persönliche Vertraute des Teufels (Rece) und es ist zunächst nicht sichtbar, was für ein Wesen er verkörpert. Jedoch scheint mehr und mehr seine Macht hindurch und man erkennt, dass er mehr ist, als eine einfache Schöpfung des Leibhaftigen.


Emilia

Die Mutter der Mutter, Emilia, spielt eine große Rolle in der Geschichte, obwohl sie zunächst nicht so oft auftaucht. Doch mit ihr hat alles begonnen. Um sie und ihre ganze Familie rankt sich ein großes Geheimnis, das nicht einmal der Teufel kennt und das erst im weiteren Verlauf der Romane langsam ans Licht kommt. Denn es gibt einen Grund, warum der Teufel weder ihr noch ihrer Tochter oder ihrer Enkelin widerstehen kann und warum diese sich wiederum so sehr zum Bösen hingezogen fühlen.


Kell und Malina

Die Vampirgeschwister, die persönlichen Jäger des Teufels, die Mia im zweiten Band jagen, sind zwei der mächtigsten und ältesten Vampire der Welt. Zum Verdruss des Teufels sind sie jedoch auch sehr menschlich. Kell ist altnordisch und bedeutet "die Quelle". Der Name seiner Schwester leitet sich von "Maria Magdalena" ab, was "die Erhabene" bedeutet. Die beiden sorgen des Öfteren nicht nur für Komik und schlagen mit lockeren, recht menschlichen Sprüchen um sich, sondern bilden auch die brutalen und blutigen Aspekte der Geschichte. Sie sind Reces Eigentum.


Sylvia

Das reizbare, gepeinigte Mädchen, das im zweiten Band auftaucht, spielt ebenfalls im weiteren Verlauf der Geschichte eine große Rolle. Der Name Sylvia kommt aus dem Keltischen und bedeutet "die Frau aus dem Wald" oder "Waldfee". Durch sie lüftet sich das große Geheimnis um Mias Familie und der Grund, warum kein dunkles Wesen den Frauen aus dieser Familie widerstehen kann, wird sichtbar. Zunächst ist sie Mia gegenüber feindlich gesinnt, doch durch ein Ereignis am Ende von Teil 2 entwickelt sich eine tiefe Freundschaft und Verbundenheit.